Presse
10.02.2012, 10:04 Uhr | Märkische Allgemeine / kv
Ein Kindergarten für Zeuthen
Gemeindevertretung erhält 550 Unterschriften
ZEUTHEN - Zeuthen braucht einen weiteren Kindergarten. Das fordern mehr als 550 Einwohner. In der Einwohnerfragestunde überreichte Detmar Meyer der Gemeinderatssitzung am Mittwoch stellvertretend die Liste mit den Unterschriften. „Ich bitte Sie, einen evangelischen Kindergarten in Zeuthen eröffnen zu lassen“, sagte er.

Derzeit sei es für Eltern in Zeuthen nicht möglich, den Kindergarten selbst auszuwählen, da freie Plätze an die zwei kommunalen Kindertagesstätten zugewiesen würden. Deshalb forderten die Bürger einen weiteren Kindergarten in freier Trägerschaft. Künftig könnten 60 bis 80 Kitaplätze fehlen, da die Bevölkerung so stark wachse und Kinder inzwischen bereits ab einem Jahr betreut werden. „Die große Anzahl an Unterschriften bietet eine gute Grundlage für eine Diskussion“, sagte die Bürgermeisterin Beate Burgschweiger.

In der Gemeinderatssitzung setzte sie sich für eine geringe Lärmbelastung ein. Da es immer noch eine fehlende Regelung bei den vom Fluglärm betroffenen Gebieten gebe, müsse sich Zeuthen auch weiter für seine Bürger stark machen. Die Gemeindevertreter berieten über das weitere Vorgehen, nachdem eine Volksinitiative über ein Nachtflugverbot im letzten Monat gescheitert war. Für den Fall, dass der „Bürgerverein Leben in Zeuthen“ nun einen Antrag auf ein Volksbegehren stellen sollte, signalisierte die Bürgermeisterin ihre Unterstützung.

Für Gesprächsstoff sorgte das Fischerfest, das dieses Jahr wieder im Mai in Zeuthen stattfinden soll. Nach einer langen Diskussion wurden die Haushaltsmittel der Gemeindevertretung für das Fischerfest freigegeben. Ein Vertrag zwischen der Gemeinde und dem Gewerbeverein soll vereinbart werden, so dass das Fest traditionsgemäß wieder stattfinden kann.

In der Einwohnerfragestunde forderten Bürger die Ausarbeitung eines Mietspiegels und die Schaffung einer Eisspritzbahn. Da die Gemeinde den Bürgern aus Sicherheitsgründen den Zugang zum Miersdorfer See verwehren muss, soll auf dem Gelände der Gesamtschule „Paul Dessau“ eine Eisfläche entstehen. Über die konkrete Umsetzung muss noch beraten werden.

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